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Mal wieder was neues... wurd ja auch Zeit >_>

Titel: 'bout Straws 'n' Snails
Autor: moi... Lauli
Genre: Slash
Warnings: fluff... sap?!
Pairing: LauKi
Rating: FSK0 / G / Jugendfrei xDDD

(Dis-)Claimer: Die beiden Hübschen gehören nicht mir, leider ist nichts wahr und ich verdiene auch kein Geld damit bla blubb...

Ach ja. Aber diese Story und die Idee dazu gehören MIR ALLEIN und keiner hat das Recht sie ohne meine Erlaubnis zu kopiern um sie wo anders zu veröffentlichen yabba yabba... Copyright ist meins ^.^ 

Trivia:
Omfg O.O JA ES IST WAHR!
Niemand hat euch Halluzinogene untergejubelt und die Marmelade heut Morgen war auch in Ordnung... es ist tatsächlich so, dass dat Lauli eine fluff geschrieben hat! (Hier bitte völlig entrüstet Hände überm Kopf zusammenschlagen xD)
Ich weiß auch nicht... kommt wohl vom Zu-Lang-Auf-Niedliches-Pon-und-Zi-Pic-Starren *lol*

Entstanden 22.2. bis 8.3.o7. ^.^

Widmung:
Meiner liebsten Blacki x3
Weil sie immer unter meinen ominösen deaths zu leiden hat und in letzter Zeit unter fluff-Entzug stand *kicher*

Und für meinen Nina-Rakas *schmatz
Weil sie Schnulzen liebt und Angst vor Schnecken hat, muahahaaa! (Hoffentlich wird sie das nie lesen, sonst bin ich dran xDDD)

 

So. Genug gesabbelt... jetzt lasst euch töten:

 

-+ 'bout Straws 'n' Snails +- 

Fasziniert beobachte ich, wie ihre Muskeln spielen. Wie sie sich scheinbar in Zeitlupe über den warmen Stein der Terrasse bewegt. Unbeirrbar. Sie weiß genau, wo sie hin will und so lang es auch dauern mag, sie wird nicht umkehren.
Als ich sie leicht anstupse, zieht sie augenblicklich schützend ihre kleinen Stielaugen ein und verschwindet in einer geschmeidigen, wenn auch etwas trägen Bewegung in ihr Haus. Nur der Hauch einer Schleimspur bleibt dort, wo sich bis eben noch ihr Körper befand, zurück und glänzt silbrig in der Mittagssonne.

„Lass die arme Schnecke in Ruhe.“, dringt Akis amüsiert tadelnde Stimme an mein Ohr. Den Blick auf das kleine Weichtier gerichtet tritt er aus der Wohnung, legt sich bäuchlings neben mich auf die Decke und stellt mir ein Glas Limonade vor die Nase. Der rote Strohhalm darin wippt leicht.
Mmmh... Aki macht göttliche Zitronenlimonade. Genießerisch nippe ich an dem Glas.
„Schnecken haben's gut, findest du nicht?“
Verträumt lächelnd betrachtet er das langsam auf den Rand der Terrasse zukriechende Tierchen.
„Warum?“
„Na ja...“, er legt den Kopf schief, „Sie tragen ihr Haus auf dem Rücken mit sich rum. Egal, wo sie hinkommen, sie sind immer zu Hause.“
Ich kenne ihn mittlerweile gut genug, um zu wissen, woran er jetzt denkt.
Als er vor kurzem bei und eingestiegen ist, musste er hier her nach Helsinki ziehen. Alles andere wäre einfach zu umständlich gewesen. Und obwohl Aki es wirklich gut überspielt... ich merke genau, dass er seiner alten Heimat noch etwas nachtrauert.
„Vermisst du Espoo?“
„Hm...“ Nachdenklich rührt er unter leisem Klirren der Eiswürfel mit dem Strohhalm in seiner Limonade. „Schon irgendwie.“
Nach einem kurzen Schweigen knuffe ich ihn leicht.
„Ach komm, hier hast du doch mich! Was brauchst du da ein Schneckenhaus?“
Aki lacht sein wundervolles Lachen und dreht sich auf den Rücken.
„Schon klar...“, grinst er, die Augen vor der Sonne verschließend.

Seelenruhig gleitet die Schnecke weiter über die Steinfliesen, zielstrebig hin zur Wiese. Irgendwo weiter hinten in dem kleinen Garten zirpt eine Grille. Vielleicht sind es auch zwei.
Mein Blick ruht auf Aki. Seine Brust hebt und senkt sich ruhig und auf seiner Stirn glitzern winzige Schweißperlen. Völlig entspannt liegt er da, genießt die warmen Sonnenstrahlen. Seine Lippen stehen leicht offen.
Er hat schöne Lippen.
Spontan beuge ich mich über ihn und gebe ihm einen Kuss. Direkt auf seine schönen Lippen.

Aki öffnet die Augen und ich setze mich erschrocken auf.
Verdammt, was war das denn?!
Für einen Moment wage ich, an meinem Verstand zu zweifeln, angesichts dessen, was ich eben tatsächlich getan habe. Vielleicht habe ich schon zu lange in der prallen Sonne gelegen.
Doch erstaunlicherweise bleibt Aki vergleichsweise ruhig. Er liegt einfach noch immer da, mit der Hand die Sonne abwehrend und sieht mich an. Nur sein Blick verrät, dass er im Grunde nicht weniger überrumpelt ist, als ich es gerade bin.
„'tschuldigung...“, flüster ich ertappt und ziehe meine Knie an.
Mein Gott. Ich spüre genau, wie meine Ohren heiß werden und wünsche mir in dem Moment einfach nur einen Strick.
„Warum entschuldigst du dich?“
Verwundert sehe ich von der Schnecke zu meinen Fußspitzen auf. Direkt in Akis eisblaue Augen, die mich fragend durchleuchten.
Warum ich mich entschuldige? Ich merke, ich weiß es wirklich nicht. Vielleicht aus Gewissen, vielleicht um einfach irgendetwas zu sagen und nicht nur zu schweigen...
Aber tut es mir denn wirklich Leid?
„... Ich... weil...“, beginne ich, von seiner Frage und mir selbst verunsichert, ohne zu wissen, was ich eigentlich sagen will.
„Nein, ich meine bloß...“ Selbst etwas ratlos zuckt Aki mit den Schultern und unterbricht damit meine vergeblichen Bemühungen, eine Erklärung für mein Handeln zu finden. „... Warum hast du das gemacht?“
Ein gespanntes Schweigen schleicht sich in die Atmosphäre zwischen uns. Die Grillen hinten im Garten scheinen in diesem bizarren Moment dramatisch laut zu zirpen. Einer der Eiswürfel in meinem Glas knackt leise.
„Ich weiß es nicht.“, antworte ich schließlich wahrheitsgemäß, „Es kam einfach so... über mich.“
„Hm...“
Kurz mustert Aki mich noch mit einem Blick, den ich nicht definieren kann. Dann schließt er wieder die Augen und lässt seine Hand sinken.
Bei dieser Reaktion atme ich erst einmal unwillkürlich auf. Wohl einfach aus Erleichterung, nichts angestellt zu haben, was er mir krumm nehmen könnte. Seufzend lege ich mich wieder auf den Bauch und mache die Augen zu.
„Lauri...?“, durchbricht Aki noch einmal die Ruhe.
„Hm?“
Als ich keine Antwort bekomme, sehe ich neugierig auf. Die Sonne blendet und ich muss blinzeln, bevor ich ihn richtig erkennen kann. Aki erwidert meinen Blick etwas verlegen.
„Küsst du mich nochmal?“

Ich tue es wieder.
Nicht unüberlegt und flüchtig wie zuletzt, sondern genau in mich hinein horchend, warum ich es tue und doch ohne einen Hintergedanken oder darüber zu beschließen, ob das hier richtig oder falsch ist. Ich tue es ganz einfach. Und es fühlt sich verdammt gut an.
Ich kann das Kribbeln spüren, das von meinen Fingerspitzen, die ich sachte auf Akis Wange lege, durch meinen ganzen Körper strömt, nehme das Prickeln auf meinen Lippen und das Klopfen in meiner Brust wahr.
Er schmeckt nach Zitronenlimonade.

Als ich den Kuss löse, lässt Aki die Augen einfach zu. Ein leichtes Lächeln umspielt seine Züge. Ohne den Blick von seinem Gesicht wenden zu können, lege ich mich wieder bäuchlings neben ihn.
Er fasziniert mich einfach. Warum nur sehe ich ihn auf einmal mit anderen Augen? Warum ist mir, als hätte ich ihn noch einmal von neuem kennen gelernt?
Ein eigenartiges Gefühl... und doch kann ich nicht umhin, es zu genießen.
„Du hast Recht.“, meint Aki plötzlich.
„Ich brauche kein Schneckenhaus. Ich hab ja dich.“

Langsam gleitet sie vom Rand der Terrasse in das kühle Gras. Es kümmert sie nicht, dass Aki und ich uns eben in der trägen Sommerhitze geküsst haben. Genauso wenig, wie es sie interessiert, dass er gerade zögernd nach meiner Hand greift und ich unwillkürlich grinsen muss. Oder dass ich in genau diesem Moment einfach nur verdammt glücklich bin.
Sie geht einfach weiter ihren simplen Weg. In ein paar Stunden vielleicht wird sie endlich das kleine Gemüsebeet im Nachbargarten erreicht haben und sich dort an Salatköpfen und Erdbeeren laben. Um dann über die nächste Terrasse zu kriechen.
Sie weiß genau, wo sie hin will. Und solang es auch dauern mag, sie wird nicht umkehren.
So klein und doch so unbeirrbar.

+Fin+

 

 

Fertisch.
Würd mich wie immer waaahaahahahansinnig (@_@)freuen, wenn ihr ein Kommi im GB zurücklasst... oder mir ne Mail schreibt, geht auch ^.^

(übrigens... wer nicht gut in Englisch ist: Straws = Strohalme; Snails = Schnecken x3) 




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